Hihi – passend zum Kontraste-Beitrag mache ich gleich Nägel mit Köpfen und spendiere für die kommende Mittelaltersaison unserer Ritterschaft, dem Eynevolk, eine Facebook-Seite und einen Twitteraccount. So war zumindest der Plan.
Aber – in der schönen neuen Welt ist meist nur die Oberfläche glänzend. Nur Privatpersonen dürfen Facebookprofile haben – Gemeinschaften bekommen “Seiten”. Gut – da legte ich eine an – aber der Support für diese ist mehr als dürftig. Mein schönes Aperture 3 hat eine tolle Facebook-Implementation. Für Profile – nicht für Seiten. Um nun das Fotoalbum der Ritterschaft zu füllen muss ich mich mit dem Browser-Uploader herumschlagen. Mau.
Dieser mag meinen lokalen Proxy nicht – und ist auch so unglaublich unstabil. Habt ihr Ideen für Workarounds?
Von unterwegs, mit der Facebook-iPhone-App, kann ich auch keine Updates im Namen des Vereins machen – nur private Kommentare unter meinem eigenen Namen. Bilder und Videos funktionieren dafür auch nicht! Und – meine eigenen, privaten Galerien kann ich auch nicht einfach in den Vereinsbereich übertragen oder dort referenzieren. Ich hoffe, dass Facebook da nachlegt – ich finde, es ist nicht all zu weit hergeholt, diese Ansprüche zu haben.
Ich finde Kontraste wundervoll – und zwar nicht nur auf Fotos, sondern vor allem im Leben. Kontraste zwischen Gefühlen, Situationen, Menschen – ich denke, in der Essenz sind genau diese Unterschiede das, was etwas interessant macht.

Mir ist es gleich, ob es dafür einen biologischen Grund gibt oder nicht – aber ich mag gern mal wissen, wie das andere Menschen so sehen.
Ihr mögt Beispiele?
Es müssen ja gar nicht immer Extreme sein – aber Abwechslungen sind halt reizvoll. Es muss nicht alles harmonisch ineinanderfließen um schön zu sein – im Gegenteil!
Oder wie seht ihr das?
Dortmund – Essen & Trinken – Restaurants – Indisch – Essen & Trinken – Fast Food & Imbiss – Indisch
Ich kann über das Taj Mahal nichts negatives schreiben.
Wir wurden freundlich empfangen, an den schönsten Tisch geführt und bei der Auswahl fein beraten. Das Essen kam zügig – und war wirklich lecker. Man erkundigte sich nach unserem Wohlbefinden und wollte uns neben den Beilagen sogar noch einmal Reis nachreichen – obwohl wir ob der reichlichen Portion schon wirklich gut gesättigt waren.
Die Location ist gemütlich – vielleicht nicht ganz typisch indisch aber angenehm. Die Musik und der Duft nach leckere Gewürzen haben eine wundervolle Atmosphäre gezaubert.
Nach einem tollen Halloween (ich durfte auf der Streckbank leiden und Besucher erschrecken) mag ich Euch natürlich die Bilder nicht vorenthalten:
(Oh – das Video ist auf Ton geschnitten und sollte auch mit Ton angesehen werden ;) )
Ich danke all den leidenschaftlichen Darstellern ;)
Kommt zum Halloween-Event des Eynevolks – mit Geisterschlacht, Schaukampf, Gruselparcours und ‘Formatio Alatus’ im Live-Konzert!
Erwachsene: 6, Kinder: 3, Familien 15 €. Kostümierte haben freien Eintritt.
Die Facebook – Eventseite gibts hier.
Mehr Infos unter:Â http://eyneburg.eu/Forum/viewtopic.php?f=26&t=2623
Lange habe ich keinen rein privaten Eintrag mehr geschrieben, nicht wahr? Es wird Zeit, dass sich das ändert ^^ Das vergangene Wochenende bietet glaube ich genug Stoff dafür.
Es begann alles damit, dass wir endlich einmal wieder nach Aachen fuhren. Dort leben zwei wundervolle Menschen, mit denen wir gar nicht genug Zeit verbringen können. Aber es gab auch ein paar Dinge, die wir gemeinsam vorhatten. Am Samstag machten wir Aachen City unsicher, um Flyer zu verteilen – für das erste Turnier unserer Ritterschaft auf Gut Hebscheid, das wir neu erobert haben:
Es war der Samstag vor der Bundestagswahl – und wir sahen uns einer Menschenmenge gegenüber, die mit Flyern eigentlich schon gesättigt war. Doch wir waren gewandet – hatten auch einen Ritter mit Rüstung und Standarte dabei, so dass wir klar als Gruppe ohne politische Interessen erkennbar waren – und das war wohl unser Vorteil: Wir sind fast alle Flyer losgeworden und gönnten uns ein Eis.
Danach zog es uns noch einmal auf den Gutshof, um uns mit den anderen zu treffen – aber viel Zeit hatten wir nicht: Am Nachmittag stand noch ein Radiointerview an. Eine ganze Stunde lang durften wir aufnehmen – und gehen diese Woche schon auf Sendung! Es sollte für uns alle das erste mal sein, dass wir eine Radiosendung mitproduzieren – und so fuhren wir frohen Mutes los, um noch ein bisschen Musik von zu Hause zu holen. Doch es sollte alles anders kommen.
Als wir eine Autobahnabfahrt passierten – eine langgezogene Kurve, von unserer Straßenseite durch einen Grünstreifen getrennt, glaubten wir plötzlich alle zu träumen, als ein BMW Cabrio ziemlich schnell über eben diesen Streifen auf uns zuschleuderte. Unser Fahrer konnte noch so weit ausweichen, dass uns der Wagen nur seitlich erwischte – und die Seitenairbags verhinderten bei meinem Engel und ihm Schlimmeres – aber das war wirklich ein Erlebnis, das ich so noch nicht hatte. Und eine Adrenalinüberdosis, die wir so schnell nicht mehr loswurden.
Unsere Unfallpartner waren 4 Jugendliche – der Fahrer hatte den Führerschein gerade neu, und war mit einem vom Vater gemieteten BMW unterwegs. Nach der Aktion wirkte er sichtlich ernüchtert… wir warteten eine halbe Ewigkeit auf die Polizei – dann auf den Abschleppdienst, als alles geklärt war fuhr ein Freund aus der Ritterschaft drei von uns noch zum Radiotermin.
Der zog sich zwar lange hin, aber das hat sich gelohnt: Alle Beteiligten waren sehr zufrieden – was nicht nur an dem Ton- und Interviewtechnisch extrem Versierten Verantwortlichen vor Ort lag :)
Gegen 22 Uhr kehten wir zu Hause ein und genossen einen gemütlichen Abend bei Pizza und guter Musik.
Soo – damit ist der Definition “Internettagebuch”, die Mainstreammedien ja noch immer für Blogs bemühen, für dieses Jahr genüge getan, nicht wahr?
Auf bald!
Heute ist ‘Vote like a Pirate’ – Day!
Colorkeys sind eine nette Spielerei – und die Idee hat wohl jeder, der das Konzept von Ebenenmasken verstanden hat, bis zum Erbrechen strapaziert.
Dank Yuki Keylin habe ich mich aber noch einmal an eines gewagt – und heute nachmittag ein Bild dafür gefangen. Natürlich wusste ich, dass die vielen kleinen Blätter eine Menge Arbeit sein werden – aber ich sah es als eine Art Mandala-Malen *grinst*
Ich bin gespannt auf die  Ergebnisse der Blogparade – wenn Yuki sie zusammengestellt hat :)
Seit heute ist es so weit – meine Sympathie mit den Piraten hat sich nicht nur in einem Wahlkreuz, sondern auch in einer Parteimitgliedschaft ausgedrückt. Und ich habe das Gefühl, am Beginn von etwas Großem teilzuhaben. Ich freue mich schon auf die ersten Stammtische *lächelt*
Den ersten Kontakt mit den Piraten hatte ich übrigens auf der “Freiheit statt Angst” 2007 – und ich habe mich an deren Stand sofort wohlgefühlt – wie daheim, unter Gleichgesinnten.
Schon ein paar Tage trage ich es zerrissen mit mir herum – und wollte so gern etwas dazu schreiben, doch mir schien es nie der richtige Moment zu sein. Die Worte die ich fand, waren alle einfach zu schwach. Nun tue ich es einfach – besser wird es eh nicht.
Nach 162 Tagen ist Ende August mein Wunschband zerrissen. Ich habe es damals von einem Menschen bekommen, der mir sehr wichtig ist. Sie befestigte es mit drei Knoten an meinem rechten Arm – und ich dachte bei jedem einzelnen an den Wunsch, der mir am wichtigsten war. Sie sagte, wenn das Band von allein abfällt – dann wäre die Zeit reif, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht.
Außerdem ist die Art, auf die es sich von mir löst, wichtig. Unter fließendem Wasser sei es am wirkungsvollsten – das ist bei mir nicht geschehen, aber trotzdem habe ich es in einer sehr schönen Situation verloren und ich hoffe, dass das das fehlende Wasser etwas aufwiegt.
Nun werde ich die Augen offenhalten – nach dem in-Erfüllung-gehen meines Wunsches. Ich bin mir noch gar nicht sicher, ob ich in der Lage sein werde, ihn zu sehen, aber ich denke, das macht ihn sogar noch greifbarer.
Nun hat mich dieses Band über die Zeit sehr beeinflusst. Ganz viele meiner unterbewussten Bewegungen und Gesten hatten damit zu tun – und es ist ein merkwürdiges Gefühl, dass es weg ist. Es verband mich auch immer mit der Person, die es mir gab – und bewirkte, dass ich ständig an sie dachte, wenn ich es berührte.
Nun ist es weg – seit 12 Tagen – und ich dachte, die Gedanken würden damit ein wenig abflauen. Doch das Gegenteil ist der Fall.