Nach einem tollen Halloween (ich durfte auf der Streckbank leiden und Besucher erschrecken) mag ich Euch natürlich die Bilder nicht vorenthalten:
(Oh – das Video ist auf Ton geschnitten und sollte auch mit Ton angesehen werden ;) )
Ich danke all den leidenschaftlichen Darstellern ;)
Lange habe ich keinen rein privaten Eintrag mehr geschrieben, nicht wahr? Es wird Zeit, dass sich das ändert ^^ Das vergangene Wochenende bietet glaube ich genug Stoff dafür.
Es begann alles damit, dass wir endlich einmal wieder nach Aachen fuhren. Dort leben zwei wundervolle Menschen, mit denen wir gar nicht genug Zeit verbringen können. Aber es gab auch ein paar Dinge, die wir gemeinsam vorhatten. Am Samstag machten wir Aachen City unsicher, um Flyer zu verteilen – für das erste Turnier unserer Ritterschaft auf Gut Hebscheid, das wir neu erobert haben:
Es war der Samstag vor der Bundestagswahl – und wir sahen uns einer Menschenmenge gegenüber, die mit Flyern eigentlich schon gesättigt war. Doch wir waren gewandet – hatten auch einen Ritter mit Rüstung und Standarte dabei, so dass wir klar als Gruppe ohne politische Interessen erkennbar waren – und das war wohl unser Vorteil: Wir sind fast alle Flyer losgeworden und gönnten uns ein Eis.
Danach zog es uns noch einmal auf den Gutshof, um uns mit den anderen zu treffen – aber viel Zeit hatten wir nicht: Am Nachmittag stand noch ein Radiointerview an. Eine ganze Stunde lang durften wir aufnehmen – und gehen diese Woche schon auf Sendung! Es sollte für uns alle das erste mal sein, dass wir eine Radiosendung mitproduzieren – und so fuhren wir frohen Mutes los, um noch ein bisschen Musik von zu Hause zu holen. Doch es sollte alles anders kommen.
Als wir eine Autobahnabfahrt passierten – eine langgezogene Kurve, von unserer Straßenseite durch einen Grünstreifen getrennt, glaubten wir plötzlich alle zu träumen, als ein BMW Cabrio ziemlich schnell über eben diesen Streifen auf uns zuschleuderte. Unser Fahrer konnte noch so weit ausweichen, dass uns der Wagen nur seitlich erwischte – und die Seitenairbags verhinderten bei meinem Engel und ihm Schlimmeres – aber das war wirklich ein Erlebnis, das ich so noch nicht hatte. Und eine Adrenalinüberdosis, die wir so schnell nicht mehr loswurden.
Unsere Unfallpartner waren 4 Jugendliche – der Fahrer hatte den Führerschein gerade neu, und war mit einem vom Vater gemieteten BMW unterwegs. Nach der Aktion wirkte er sichtlich ernüchtert… wir warteten eine halbe Ewigkeit auf die Polizei – dann auf den Abschleppdienst, als alles geklärt war fuhr ein Freund aus der Ritterschaft drei von uns noch zum Radiotermin.
Der zog sich zwar lange hin, aber das hat sich gelohnt: Alle Beteiligten waren sehr zufrieden – was nicht nur an dem Ton- und Interviewtechnisch extrem Versierten Verantwortlichen vor Ort lag :)
Gegen 22 Uhr kehten wir zu Hause ein und genossen einen gemütlichen Abend bei Pizza und guter Musik.
Soo – damit ist der Definition “Internettagebuch”, die Mainstreammedien ja noch immer für Blogs bemühen, für dieses Jahr genüge getan, nicht wahr?
Auf bald!
Schon ein paar Tage trage ich es zerrissen mit mir herum – und wollte so gern etwas dazu schreiben, doch mir schien es nie der richtige Moment zu sein. Die Worte die ich fand, waren alle einfach zu schwach. Nun tue ich es einfach – besser wird es eh nicht.
Nach 162 Tagen ist Ende August mein Wunschband zerrissen. Ich habe es damals von einem Menschen bekommen, der mir sehr wichtig ist. Sie befestigte es mit drei Knoten an meinem rechten Arm – und ich dachte bei jedem einzelnen an den Wunsch, der mir am wichtigsten war. Sie sagte, wenn das Band von allein abfällt – dann wäre die Zeit reif, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht.
Außerdem ist die Art, auf die es sich von mir löst, wichtig. Unter fließendem Wasser sei es am wirkungsvollsten – das ist bei mir nicht geschehen, aber trotzdem habe ich es in einer sehr schönen Situation verloren und ich hoffe, dass das das fehlende Wasser etwas aufwiegt.
Nun werde ich die Augen offenhalten – nach dem in-Erfüllung-gehen meines Wunsches. Ich bin mir noch gar nicht sicher, ob ich in der Lage sein werde, ihn zu sehen, aber ich denke, das macht ihn sogar noch greifbarer.
Nun hat mich dieses Band über die Zeit sehr beeinflusst. Ganz viele meiner unterbewussten Bewegungen und Gesten hatten damit zu tun – und es ist ein merkwürdiges Gefühl, dass es weg ist. Es verband mich auch immer mit der Person, die es mir gab – und bewirkte, dass ich ständig an sie dachte, wenn ich es berührte.
Nun ist es weg – seit 12 Tagen – und ich dachte, die Gedanken würden damit ein wenig abflauen. Doch das Gegenteil ist der Fall.
Ich mag einer Freundin ein wenig Starthilfe geben :) Ihr Name ist Shikijo Kitano – sie ist vor kurzem nach L.A. gekommen. Ohne viel Gepäck oder irgendeiner Art von Vorbereitung – mit nichts als einer wirklich bewundernswerten technischen Begabung. Sie lebt derzeit fast am Existenzminimum und nimmt Gelegenheitsjobs an – auch solche, die total abseits ihrer Qualifikationen liegen, baut Kontakte auf und hat sich zum Ziel gesetzt, sich selbst zu verwirklichen.
Ja – und darüber bloggt sie. Ich denke, Ihre Erlebnisse sind durchaus lesenswert. Schaut doch mal rein – oder folgt ihr auf Twitter :)
Nach dem W:O:A haben wir uns, trotzdem es so wundervoll war, doch etwas Entspannung verdient, nicht wahr? Deshalb stand eine Woche später das M’era Luna an, auf dem wir nur Gäste waren. Mit zwei wundervollen Menschen wollten wir uns schon am Donnerstag auf dem Weg dahin machen – entdeckten aber im letzten Moment den Vermerk auf den Karten, dass die Zeltplätze wohl erst am Freitag ab 16 Uhr zu beziehen sind.
Das gab uns noch Gelegenheit, zu viert Dortmund unsicher zu machen – speziell die Läden mit dunkler Gewandung. Jeder von uns fand etwas wunderschönes – vor allem Engel, die wir zwei mal komplett neu einkleideten und die zu einem richtigen Blickfang wurde. Nun – meine Kamera habe ich diesmal daheim gelassen – aber wenn ihr ganz lieb fragt, darf ich sie vielleicht nochmal in dem Outfit fotografieren und das Bild online stellen ;)
Es war eine traumhafte Zeit! Das Eynevolk, in dem auch unsere Ritterschaft vertreten ist, wurde zum W:O:A gebucht um einen Teil des Medieval Market zu stellen – und wir haben gerockt! Obwohl so gut wie keine Zeit blieb die Konzerte zu besuchen – und obwohl ich wegen eines Bruchenballunfalls 2 Tage nicht auftreten konnte – hatte ich eine unglaublich geile Zeit!
Wie ihr es gewohnt seid habe ich versucht, sie in Bildern einzufangen. Die Fotogalerie findet ihr hier.
Natürlich habe ich auch wieder versucht ein Video zusammenzuschneiden. Das schaut ihr Euch am besten direkt bei Vimeo an – dann ist es in besserer Qualität.
Das Eynevolk beim Wacken Open Air from Ganayan on Vimeo.
Meine Eindrücke von diesem Event kennen diejenigen, die mit mir gesprochen haben, sicher auswendig. Aber um ein paar zusammenzufassen:
Habt ihr Ergänzungen? Oder Anmerkungen – zu den Bildern oder dem Video – oder eigene Eindrücke? Ich würde mich unheimlich über ein paar Kommentare freuen :)
Ich habe mich jetzt auch bei diesem … diesem trnd angemeldet. Eigentlich hat mich die Lady Nina darauf gebracht. Sie durfte doch tatsächlich kostenlos ein Photobuch reviewen – ich war richtig neidisch! Ich habe damals für ganz besondere Freunde mit Aperture eines gemacht – und sie waren beeindruckt und wunderglücklich über das Resultat. Aber – billig war es nicht gerade. Ich hätte zu gern verglichen was es noch so gibt.
Nun, trnd kann mir dabei nicht mehr helfen. Die Aktion ist schon vorbei – aber vielleicht erbarmt sich ja Lady Nina und gibt mir einen Ihrer Gutscheine? Ich könnte das Resultat nicht nur mit dem Aperture-Buch vergleichen, sondern hätte mit dem W:O:A sogar ein schönes Thema für ein Buch *schmunzelt*
Das erste trnd-Projekt, für das ich mich beworben habe, hat übrigens mit Weizenbier zu tun. Mal schauen ob sie mich nehmen ^^

Zu einem besonderen Anlass durfte ich auf der Ruine der Hohensyburg, hoch über Dortmund, drei wunderschöne Wesen am letzten Wochenende fotografieren. Als Namen für die Serie haben wir uns auf “Einblicke” geeinigt – ansehen könnt ihr sie hier. Ich hoffe, sie gefallen Euch *lächelt*





Auch wenn die Kulisse eine alte Burg war, haben diese Bilder ausnahmsweise mal keinen Bezug zum Mittelalter *schmunzelt*
Am Wochenende nach Himmelfahrt verbrachten wir wieder ein paar traumhafte Tage mit dem Eynevolk – diesmal in den Niederlanden auf Kasteel Hoensbroek. Ich habe wieder einmal versucht, die wundervolle Zeit in Bildern und einem Video festzuhalten.
Weil es das letzte Mal so viel positiven Anklang fand, habe ich wieder ein kleines Video zusammengeschnitten:
Turnier auf Kasteel Hoensbroek from Ganayan on Vimeo.
(Wenn Ihr das Video direkt hier an schaut, könnt ihr es in HD sehen)
Die Fotos gibt es diesmal in drei Alben:
Ich danke Kira und Kenzo ganz herzlich – Sie haben auch einige der Fotos gefangen :)
Wen diese Bilder neugierig gemacht haben, der kann all das und noch viel mehr am Pfingstwochenende (31.05. – 01.06.09) noch einmal live erleben.
Nach einer langen Zeit, in der ich mehr oder weniger nebenbei auf Events fotografiert habe – oder für Kunden Produktfotos macht – habe ich endlich mal wieder ein Opfer gefunden – für ein Shooting, das sich um einen Menschen dreht.
Als Kontrast zu “Memento Mori” habe ich letzte Woche mit Anne einige Aufnahmen zum Thema “Carpe Diem” gemacht – in der Natur – voller Farbe und Lebendigkeit.
Ich hoffe Euch – und vor allem Ihr – gefallen die Ergebnisse *lächelt*