Hihi – passend zum Kontraste-Beitrag mache ich gleich Nägel mit Köpfen und spendiere für die kommende Mittelaltersaison unserer Ritterschaft, dem Eynevolk, eine Facebook-Seite und einen Twitteraccount. So war zumindest der Plan.
Aber – in der schönen neuen Welt ist meist nur die Oberfläche glänzend. Nur Privatpersonen dürfen Facebookprofile haben – Gemeinschaften bekommen “Seiten”. Gut – da legte ich eine an – aber der Support für diese ist mehr als dürftig. Mein schönes Aperture 3 hat eine tolle Facebook-Implementation. Für Profile – nicht für Seiten. Um nun das Fotoalbum der Ritterschaft zu füllen muss ich mich mit dem Browser-Uploader herumschlagen. Mau.
Dieser mag meinen lokalen Proxy nicht – und ist auch so unglaublich unstabil. Habt ihr Ideen für Workarounds?
Von unterwegs, mit der Facebook-iPhone-App, kann ich auch keine Updates im Namen des Vereins machen – nur private Kommentare unter meinem eigenen Namen. Bilder und Videos funktionieren dafür auch nicht! Und – meine eigenen, privaten Galerien kann ich auch nicht einfach in den Vereinsbereich übertragen oder dort referenzieren. Ich hoffe, dass Facebook da nachlegt – ich finde, es ist nicht all zu weit hergeholt, diese Ansprüche zu haben.
Ich finde Kontraste wundervoll – und zwar nicht nur auf Fotos, sondern vor allem im Leben. Kontraste zwischen Gefühlen, Situationen, Menschen – ich denke, in der Essenz sind genau diese Unterschiede das, was etwas interessant macht.

Mir ist es gleich, ob es dafür einen biologischen Grund gibt oder nicht – aber ich mag gern mal wissen, wie das andere Menschen so sehen.
Ihr mögt Beispiele?
Es müssen ja gar nicht immer Extreme sein – aber Abwechslungen sind halt reizvoll. Es muss nicht alles harmonisch ineinanderfließen um schön zu sein – im Gegenteil!
Oder wie seht ihr das?
Lange habe ich keinen rein privaten Eintrag mehr geschrieben, nicht wahr? Es wird Zeit, dass sich das ändert ^^ Das vergangene Wochenende bietet glaube ich genug Stoff dafür.
Es begann alles damit, dass wir endlich einmal wieder nach Aachen fuhren. Dort leben zwei wundervolle Menschen, mit denen wir gar nicht genug Zeit verbringen können. Aber es gab auch ein paar Dinge, die wir gemeinsam vorhatten. Am Samstag machten wir Aachen City unsicher, um Flyer zu verteilen – für das erste Turnier unserer Ritterschaft auf Gut Hebscheid, das wir neu erobert haben:
Es war der Samstag vor der Bundestagswahl – und wir sahen uns einer Menschenmenge gegenüber, die mit Flyern eigentlich schon gesättigt war. Doch wir waren gewandet – hatten auch einen Ritter mit Rüstung und Standarte dabei, so dass wir klar als Gruppe ohne politische Interessen erkennbar waren – und das war wohl unser Vorteil: Wir sind fast alle Flyer losgeworden und gönnten uns ein Eis.
Danach zog es uns noch einmal auf den Gutshof, um uns mit den anderen zu treffen – aber viel Zeit hatten wir nicht: Am Nachmittag stand noch ein Radiointerview an. Eine ganze Stunde lang durften wir aufnehmen – und gehen diese Woche schon auf Sendung! Es sollte für uns alle das erste mal sein, dass wir eine Radiosendung mitproduzieren – und so fuhren wir frohen Mutes los, um noch ein bisschen Musik von zu Hause zu holen. Doch es sollte alles anders kommen.
Als wir eine Autobahnabfahrt passierten – eine langgezogene Kurve, von unserer Straßenseite durch einen Grünstreifen getrennt, glaubten wir plötzlich alle zu träumen, als ein BMW Cabrio ziemlich schnell über eben diesen Streifen auf uns zuschleuderte. Unser Fahrer konnte noch so weit ausweichen, dass uns der Wagen nur seitlich erwischte – und die Seitenairbags verhinderten bei meinem Engel und ihm Schlimmeres – aber das war wirklich ein Erlebnis, das ich so noch nicht hatte. Und eine Adrenalinüberdosis, die wir so schnell nicht mehr loswurden.
Unsere Unfallpartner waren 4 Jugendliche – der Fahrer hatte den Führerschein gerade neu, und war mit einem vom Vater gemieteten BMW unterwegs. Nach der Aktion wirkte er sichtlich ernüchtert… wir warteten eine halbe Ewigkeit auf die Polizei – dann auf den Abschleppdienst, als alles geklärt war fuhr ein Freund aus der Ritterschaft drei von uns noch zum Radiotermin.
Der zog sich zwar lange hin, aber das hat sich gelohnt: Alle Beteiligten waren sehr zufrieden – was nicht nur an dem Ton- und Interviewtechnisch extrem Versierten Verantwortlichen vor Ort lag :)
Gegen 22 Uhr kehten wir zu Hause ein und genossen einen gemütlichen Abend bei Pizza und guter Musik.
Soo – damit ist der Definition “Internettagebuch”, die Mainstreammedien ja noch immer für Blogs bemühen, für dieses Jahr genüge getan, nicht wahr?
Auf bald!
Seit heute ist es so weit – meine Sympathie mit den Piraten hat sich nicht nur in einem Wahlkreuz, sondern auch in einer Parteimitgliedschaft ausgedrückt. Und ich habe das Gefühl, am Beginn von etwas Großem teilzuhaben. Ich freue mich schon auf die ersten Stammtische *lächelt*
Den ersten Kontakt mit den Piraten hatte ich übrigens auf der “Freiheit statt Angst” 2007 – und ich habe mich an deren Stand sofort wohlgefühlt – wie daheim, unter Gleichgesinnten.
Es war eine traumhafte Zeit! Das Eynevolk, in dem auch unsere Ritterschaft vertreten ist, wurde zum W:O:A gebucht um einen Teil des Medieval Market zu stellen – und wir haben gerockt! Obwohl so gut wie keine Zeit blieb die Konzerte zu besuchen – und obwohl ich wegen eines Bruchenballunfalls 2 Tage nicht auftreten konnte – hatte ich eine unglaublich geile Zeit!
Wie ihr es gewohnt seid habe ich versucht, sie in Bildern einzufangen. Die Fotogalerie findet ihr hier.
Natürlich habe ich auch wieder versucht ein Video zusammenzuschneiden. Das schaut ihr Euch am besten direkt bei Vimeo an – dann ist es in besserer Qualität.
Das Eynevolk beim Wacken Open Air from Ganayan on Vimeo.
Meine Eindrücke von diesem Event kennen diejenigen, die mit mir gesprochen haben, sicher auswendig. Aber um ein paar zusammenzufassen:
Habt ihr Ergänzungen? Oder Anmerkungen – zu den Bildern oder dem Video – oder eigene Eindrücke? Ich würde mich unheimlich über ein paar Kommentare freuen :)

Immer wieder gibt es Momente in denen ich mir die Frage stelle, ob es nicht sinnvoll sei, mich zu beschränken. Das geschieht meistens, nachdem ich mich lange nicht mehr mit einem Thema beschäftigt habe, und eine Stunde oder länger damit verbringe, mich erneut einzuarbeiten – und dann auf eine Erkenntnis zu stoßen, die mir hilft, mein Problem zu lösen.
Eine Erkenntnis wie
Naja, ihr kennt sicher alle solche Erkenntnisse. Sie sind wundervoll, wenn sie einem kommen – egal wie lange es gedauert hat – und meist wendet man sie glücklich an, schwört, sich eine mentale Notiz darüber zu machen, und geht beruhigt schlafen. Aber dann… nun – dann frage zumindest ich mich, ob das sinnvoll ist. Ob ich mich nicht auf ein kleineres Tätigkeitsfeld beschränken sollte – und dafür viel effektiver arbeiten könnte.
Nach viel zu viel des Nachdenkens bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass dem nicht so ist. Eigentlich ist es doch schön so, oder? Ich würde mir sonst selbst die Möglichkeit nehmen, etwas anderes zu tun, wenn mir eine Aufgabe zum Hals heraushängt. Und ich denke immer noch, dass ich es irgendwann einmal behalten muss – dass mir eines Tages all die kleinen Kniffe sofort wieder im Gedächtnis sind, wenn ich mit der Arbeit an einem Projekt beginne ;)
Und außerdem – es gibt ja Twitter, gegen das man diese kleinen, speziellen Fragen werfen kann, wenn man gar nicht mehr weiter kommt :)
Falls jemand ein Stöckchen daraus machen mag und mich und die eigenen Leser an solch kleinen Dingen, die das Leben so schwer machen und auf die man stundenlang nicht kommt teilhaben lassen mag – tut es doch :) Ich freue mich auf Trackbacks *lächelt*
Zu einem besonderen Anlass durfte ich auf der Ruine der Hohensyburg, hoch über Dortmund, drei wunderschöne Wesen am letzten Wochenende fotografieren. Als Namen für die Serie haben wir uns auf “Einblicke” geeinigt – ansehen könnt ihr sie hier. Ich hoffe, sie gefallen Euch *lächelt*





Auch wenn die Kulisse eine alte Burg war, haben diese Bilder ausnahmsweise mal keinen Bezug zum Mittelalter *schmunzelt*
Viel zu schnell endete das Osterlager mit dem Eynevolk. Was bleibt, sind viele wundervolle Erinnerungen und die Hoffnung, bald wieder einmal so etwas erleben zu können.
Natürlich habe ich auch dieses Mal versucht, die Erinnerungen einzufangen und festzuhalten. Ich hoffe, ich habe keinen all zu sehr genervt, als ich ständig mit der Kamera herumlief (unter dem Umhang kann man die ja auch fein verstecken ;) ). Ich habe die Ausbeute sortiert und ordentlich aussortiert, und das Ergebnis sind (der Übersicht halber) fünf Alben.
Doch vorher: Ich habe auch ein paar Videos gemacht, und diese hier einmal grob zusammengeschnitten – in der Hoffnung, wiedergeben zu können, was für eine wundervolle Zeit wir hatten.
(Wenn ihr das Video direkt hier anschaut, könnt ihr es in besserer Qualität ansehen)
Osterturnier des Eynevolkes am Dreiländerpunkt from Ganayan on Vimeo.
Nun aber endlich zu den Alben:
Das Lagerleben
Bilder, die den Alltag im Lager zeigen, aber auch das Bogenschützenturnier, den Zuber und unser Opfer am Eingang.
68 Bilder.
Kämpfe
Bilder der Kampfhandlungen – egal ob mit Bogen oder Schwert, beim Training oder Turnier.
44 Bilder.
Portraits
Der Versuch, vordergründig Bilder von Menschen zu fangen – weniger von dem, was sie tun. Wer Portraits von sich sucht, ist hier richtig :)
242 Bilder.
Bruchenball
Impressionen unseres Bruchenballspiels. Ich danke Manu von Herzen dafür, dass sie die schönen Bilder gefangen hat :)
23 Bilder.
Andere Events
Andere besondere Events, wie zum Beispiel die Tänze, das Turnier zu Pferde, die hübsche Streckbank, die Tjoste und unser Magus Antonius.
169 Bilder.
Ich danke dem Eynevolk von Herzen, dass ich das miterleben darf – ich hatte eine traumhafte, wundervolle Zeit mit so vielen bezaubernden Menschen und kann es kaum erwarten, Euch wiederzusehen!
Wenn Ihr noch Fragen, Wünsche, Anregungen oder Meinungen habt, Bilder vermisst oder eines anders entwickelt haben mögt, scheut Euch nicht, einen Kommentar zu schreiben.
Ich schreibe so oft über Entspannung – nie über Arbeit. Ihr müsst ja denken, ich sei den ganzen Tag total faul! Ich glaube aber, das kann ich von mir weisen. Doch wenn ich mit der Arbeit fertig bin, dann habe ich – obwohl sie meist Spaß macht – auch genug davon, und mag über etwas schöneres schreiben – ein wenig Abwechslung haben.
Nach einer total anstrengenden Woche war das am Wochenende eine wundervolle Gelegenheit, bei traumhaften Menschen ein wenig zu entspannen. Dabei durften wir seit Monaten mal wieder die Veytaler besuchen, und mit ihnen Spaß haben. Ich hatte meine D90 dabei, und mag ein paar Bilder mit Euch teilen.





Die ganze Galerie findet ihr hier.
Die Videofunktionalität habe ich auch einmal ausprobiert und mal ein paar Schnipsel zusammengeschnitten. Ohne Stativ, ohne Planung – einfach so *lächelt*
Schwertkampf- und Tanztraining der Veytaler from Franco on Vimeo.
Es gibt Momente, da kann man einfach nicht ruhig sitzen. Wenn man dann dringende Aufgaben hat – dann stürzt man sich auf diese. Aber wenn nicht – oder wenn man eh schon den ganzen Tag gearbeitet hat, dann möchte man rausgehen. Ich war noch nie ein Mensch, der Regen etwas Negatives abgewinnen konnte. Also war ich bei Nacht – und im Regen – Bilder fangen. Eine wundervolle Idee, nicht wahr? Perfekte Voraussetzungen für perfekte Fotos.
Manchmal mag ich die aber gar nicht. Perfekte Bilder. Manchmal mag ich es, wenn sie mich an Gefühle erinnern, die ich selbst erst sehe, wenn ich weiter auf den gedanklichen Pfaden gehe, die sie mir zeigen. Sie führen mich in Erinnerungen, und bringen wunderbare Momente zurück in mein Bewusstsein. Deshalb bin ich wohl auch der Einzige, der sie mag. Diese Regenbilder. Aber damit sind sie es für mich schon wert, zu existieren.