The American Dream | Gedankenwald
2008
28
Jul

Spirit of Obama

geschrieben am 28.07.2008 in Medien, Politik, The American Dream von Ganayan · 1 Kommentar

Seid Ihr in Berlin gewesen? Sind die Bilder aus diesem Video wirklich von da? Ich hoffe nicht. Altes Loveparadematerial nehme ich an…

Wie dem auch sei, ich fühle mich eher ein wenig Unwohl bei der ganzen Kampagne in den USA. Die ganze Wahl wird mehr und mehr auf eine Metaebene gehoben. Es scheint mir eine gemeinsame Anstrengung der Entscheidungsträger zu sein, dem Volk einen Ausweg zu geben das zu wollen was man unter Republikanern und Demokraten gleichermaßen will. Dazu muss man ihm – im Sinne des anstehenden Zeitgeistes – eine Wahlillusion vor die Füße werfen und einen Zwiespalt initiieren, bei dem es sich gehört, für eine Seite zu sein.

Dazu baut man sogar einen Zwist im eigenen Lager auf, mit zwei US-politischen Randgruppen als Kandidaten und pusht den charismatischeren. Legt ihm feiner Worte in den Mund, und fokussiert alle Anstrengungen darauf, die Faux-pas des Lieblingskindes auszumerzen während man die von Gegenkanidat / -innen aufbläst. Das Volk muss sich für einen entscheiden und wird es für denjenigen tun, den die Medien glorifizieren. Nachdem sämtliche Entscheidungszwistenergie auf die demokraten-interne Debatte verwendet wurde, möchte man jetzt nicht mehr umschwenken. Erstens, weil es sich nicht gehört – McCain kommt bei der sich am Drücker befindlichen Wählerschaft einfach nicht gut weg – und zweitens weil man doch jetzt so lange Obama gegen die Clinton gepusht hat. Und da man sich schon daran gewöhnt hat, seinen Namen zu rufen…

Früher haben sich die US-Amerikaner von den Medien eine Meinung bilden lassen und danach gewählt. Ich denke, man könnte in Zukunft die News-Netzwerke – on- und offline – auch gleich wählen lassen. Aber – nicht, dass es bei uns besser wäre. Wir haben zwar in unserer fast unendlichen Vielfalt trotzdem keine Alternativen weil – ihr wisst ja: Eine Stimme, die nicht auf die großen 2 oder 4 geht, ist eine verschwendete. Macht man nicht. Byebye, politische Vielfalt. Cya.

2008
06
Jun

Keine Bilder!

geschrieben am 06.06.2008 in Politik, The American Dream, kurioses von Ganayan · 0 Kommentare

Seit meinem letzten US-Aufenthalt fällt es mir nicht mehr schwer, solche Nachrichten zu glauben wie die folgende:

Fox News wurde zugetragen, dass in der Unions Station in Washington D.C. das Sicherheitspersonal einschreitet, wenn Touristen, Amateure oder Profis Fotos des Gebäudes machen. Um das nachzuvollziehen, schickten sie ein Kamerateam hin und mussten nicht lange warten, bis sie die Situation im Kasten hatten.

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2007
06
Apr

Home sweet Home

geschrieben am 06.04.2007 in The American Dream von mirlith · 0 Kommentare

Heute möchte ich etwas über die in den USA verbreitetste Form der Geldanlage sprechen: Das eigene Heim. Da es auf der anderen Seite des großen Teiches eine fast schon zukunftsweisende Frage ist, ob der Wohnraum den man bezieht Eigentum oder gemietet ist, finde ich das Thema interessant – auch weil sich die Wohnraumentwicklung sehr von der in Deutschland unterscheidet. Der Fakt, ob man sein Haus oder seine Wohnung sein Eigen nennt ist – neben der Frage der Kredithistorie – eine der wichtigsten Indikatoren der wirtschaftlichen Zuverlässigkeit einer Privatperson. Wohnt man zur Miete, so ist man ein einfacher Arbeiter, zur ewigen Abhängigkeit verdammt. Ist man selbst Eigentümer seines Reiches, so hat man es zu etwas gebracht, man hat Sicherheiten, eine gewisse Kreditwürdigkeit und hebt sich von der Masse ab.

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2007
05
Apr

One person – one car.

geschrieben am 05.04.2007 in The American Dream von mirlith · 0 Kommentare

Ich war das erste mal in meinem Leben im Feindesland. Beruflich zwar – weshalb ich nicht so viel Zeit hatte die Mentalität dort kennenzulernen wie wenn ich zum Vergnügen da gewesen wäre – doch es hat genügt, mir ein Bild zu machen. Die merkwürdigsten Dinge bringe ich Euch in der Kategorie “The American Dream” näher. Im ersten Post zu diesem Thema: 1 person – 1 car.

“Die Amerikaner machen sich jetzt viel, viel mehr Gedanken über den Umweltschutz!” meint ein Bekannter, der mich ein wenig herumführt. “Ja, wirklich! Ted Turner zum Beispiel hat hektarweise Land aufgekauft, um den unberührten Wald darauf zu schützen!”

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